1. Unterbau

Die Stärke des Unterbaus richtet sich natürlich nach der zu erwartenden Verkehrsbelastung:

Für Gartenwege und Terrassen:  ca. 15 cm

Für Einfahrten und Stellplätze: ca. 25 cm

In jedem Fall sollte aber bis auf festen gewachsenen Boden ausgeschachtet werden. Dann bring man Tragschicht auf.  Hier auf dem Foto ein Recyclingschotter in der Körnung 0-45 mm. 

 

2. Splitt verteilen

Dann wird auf der festgerüttelten Tragschicht das Bettungsmaterial verteilt.  In diesem Fall ein Kalksteinsplitt in der Körnung 2-5 mm.  Für Kleinpflaster reicht in der Regel eine Höhe des Bettungsmaterials von 5 cm aus. 

3. Rand setzen

Bei Natursteinpflasterungen sieht es schöner aus, wenn man die Fläche erst einmal einfasst.  In unserem Fall mit einem italienischen Porphyr Kleinpflaster in der Größe 8-10 cm.

 

4. Pflastern

Die Natursteine werden nun leicht überhöht hammerfest in die Splittbettung gesetzt.  Das hier gezeigte Verlegemustere ist ein halber Segmentbogen.  Der Bogen kann nicht ganz ausgeführt werden, da hier die Breite der Fläche nicht ausreichend ist.

5. Abrütteln

Vor dem Abrütteln sollten die Fugen mit Splitt verfüllt werden, damit sich die Steine beim Abrütteln nicht verschieben.

6. Abgerüttelt

Nach dem Abrütteln muss die Fläche kontrolliert werden, ob sich nicht doch ein paar Steine verschoben haben.  Sollte dies so sein, kann es jetzt noch behoben werden.

7. Fugen aussaugen

Um eine ausreichende Fugentiefe von mindestens 3 cm herzustellen, kann man nun die Fugen mit einem Industriesauger aussaugen.  Man kann auch versuchen mit einem Hochdruckreiniger die Fugen auszublasen. 

8. Fugentiefe überprüfen

Nun muss die Fugentiefe überprüft werden:

Tiefe: mindestens 3 cm

Breite: mindestens 8 mm

9. Fläche vornässen

Da nun eine Drainmörtel-Bettung hergestellt werden soll, wird die Fläche zuerst einmal satt vorgenässt, um ein Anhaften der Zementmilch an den Steinoberfläche zu vermeiden.

10. Trasszement-Milch anmischen

Um eine Trasszement-Milch herzustellen, mischen Sie einen halben Sack Trasszement mit ca. 40 Litern Wasser.  Dies wird dann ca. 5 Minuten mit einem Handrührgerät oder mit einem Zwangsmischer vermischt bis eine wässrige Milch entsteht.  Klumpenbildung sollte vermieden werden.

11. Zementmilch verteilen

Die Zementmilch wird nun gleichmässig auf der Fläche verteilt.  Achten Sie hier bitte darauf, dass die Steinoberflächen möglichst schnell wieder mit klarem Wasser abgespült werden.

12. Abspülen

Den Zement an der Steinoberfläche mit viel Wasser abspülen.  In den Fugen bildet sich manchmal Zementschlamm an Stellen, an denen die Zementmilch etwas dicker war.  Hier reicht es aber in der Regel mit dem Wasserstrahl etwas länger auf die Stelle zu halten, so dass der Zement nach unten durchsickert.  Dies ist wichtig, damit die Bettung später auch wasserdurchlässig ist.

13. Vornässen

Vor dem Verfugen mit Zydoflex 1-k Pflasterfugenmörtel muss die Fläche satt vorgenässt werden, damit der Fugenmörtel nicht an der Steinoberfläche haftet.  Ein starkes Vornässen vermindert auch den Steinglanz.

14. Tüte aufschneiden

Der Zydoflex 1-k Pflasterfugenmörtel ist fix und fertig vorgemischt und vaccumverpackt.  Einfach den Eimer öffnen, die Tüte herausnehmen und aufschneiden.

15. Verteilen

Den Fugenmörtel nun auf der vorgenässten Fläche verteilen.

16. Einschlämmen

Mit Hilfe von Wasser und einem Gummischieber den Fugenmörtel in die Fugen einarbeiten.  Hier bitte darauf achten diagonal zur Fuge zu arbeiten.

Da unser Pflasterfugenmörtel Zydoflex 1-k wassertolerant ist, kann er auch bei Regen verarbeitet werden.  Es gibt kein graues Ausblühen, wie bei anderen Fugenmörteln, wenn er mit Wasser in Kontakt kommt.

Durch das Einschämmen des Fugenmörtels mit Hilfe von Wasser erreicht man bessere Festigkeiten, da das Wasser beim Verdichten des Fugenmörtels hilft.  Auch schmale Fugen lassen sich mit Hilfe von Wasser besser füllen.

17. Abfegen

Je nach Witterung zwischen einer halben Stunde (sonnig und heiss) und bis zu mehreren Stunden (kalt und regnerisch) kann mit dem Abfegen der Fläche begonnen werden.  Bei kaltem und regnerischem Wetter kann das Aushärten der Fuge auch bis zu mehreren Tagen dauern.  Solange die Fugen immer wieder nass werden, kann der Austrocknungsprozess nicht abgeschlossen werden.  Bitte auch beim Abfegen immer diagonal zur Fuge arbeiten, um möglichst wenig Material wieder aus den Fugen zu kehren.

18. Fertig

Nachdem die Fläche sauber gekehrt ist, bitte 1 bis 2 Tage nicht benutzen. 

Jetzt haben Sie eine schöne Fläche, an der Sie hoffentlich noch lange Ihre Freude haben werden!!!